Bärtierchen überleben Jahrzehnte ohne Wasser

Wissenschaft
Bärtierchen überleben Jahrzehnte ohne Wasser

Bärtierchen, mikroskopisch kleine Wasserbären, können in einen Ruhezustand namens Kryptobiose eintreten. So überleben sie extreme Austrocknung über Jahrzehnte. Sie ertragen die härtesten Bedingungen auf der Erde und im Weltraum.

Bärtierchen sind mikroskopisch kleine Überlebenskünstler. Bei extremer Trockenheit fallen diese winzigen Kreaturen in einen Ruhezustand. Dieser Zustand wird Kryptobiose genannt. Sie verlieren dabei bis zu 97 % ihres Körperwassers. Sie rollen sich zu einer schützenden „Tonne“ zusammen. Ihr Stoffwechsel stoppt und das Leben pausiert. Diese unglaubliche Anpassung lässt sie Jahrzehnte überdauern. Sie beleben sich sogar nach 30 Jahren in Experimenten wieder. Ihre Widerstandsfähigkeit geht über Austrocknung hinaus. Bärtierchen überlebten starke Strahlung und extreme Temperaturen. Auch das Vakuum des Weltraums konnten sie überstehen. Diese bemerkenswerte Fähigkeit gibt Einblicke in die Grenzen des Lebens. Sie könnte Strategien zur Konservierung biologischer Materialien beeinflussen. Auch die Suche nach Leben auf anderen Planeten könnte davon profitieren.

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