Alte Babylonier sagten Finsternisse ohne moderne Werkzeuge voraus
Alte Babylonier nutzten mathematische Zyklen, wie die 18-jährige Saros-Periode, um Sonnenfinsternisse vorherzusagen. Dies zeigte ein fortgeschrittenes astronomisches Verständnis Jahrhunderte vor der griechischen Wissenschaft.
Lange vor Teleskopen beherrschten die alten Babylonier in Mesopotamien die Vorhersage von Sonnenfinsternissen. Sie zeichneten Himmelsbewegungen jahrhundertelang akribisch auf Tontafeln auf. Dabei entdeckten sie sich wiederholende Muster, wie den 18-jährigen Saros-Zyklus. Diese mathematische Erkenntnis ermöglichte es ihnen, Finsternisse vorherzusagen. Das war eine bemerkenswerte Leistung der frühen Astronomie. Ihre Methoden, die in Keilschrifttexten erhalten sind, zeigen eine Gesellschaft, die tief mit dem Kosmos verbunden war. Sie nutzten diese Vorhersagen für Kalender und Rituale. Dieser systematische wissenschaftliche Ansatz ging der griechischen Astronomie um Jahrhunderte voraus. Er beeinflusste spätere hellenistische Astronomen wie Ptolemäus.