Strauße schlucken Kieselsteine, um ihre Nahrung zu zerkleinern
Strauße schlucken Kieselsteine, um Nahrung in ihrem kräftigen Muskelmagen zu zerkleinern. Dies ist eine wichtige Anpassung für diese zahnlosen Vögel. So können sie zähe Vegetation verdauen und überleben.
Strauße, die größten Vögel der Welt, haben keine Zähne. Stattdessen schlucken sie geschickt kleine Kieselsteine. Diese wandern in ihren Muskelmagen, einen kräftigen, muskulösen Magenbeutel. Die Steine wirken wie eine natürliche Mühle. Sie zermahlen zähe Nahrung wie Gräser und Samen an den Magenwänden. Dieser Vorgang hilft Straußen, wichtige Nährstoffe zu gewinnen. Das gilt besonders für faseriges Pflanzenmaterial, das sonst schwer verdaulich wäre. Diese Anpassung ist entscheidend für ihr Überleben in rauen afrikanischen Savannen. So können sie sich von Pflanzen ernähren. Viele andere Vögel, wie Hühner, nutzen diese alte Verdauungsstrategie ebenfalls.