Marokkanische Riads: kühle Häuser in heißer Wüste

Kultur
Marokkanische Riads: kühle Häuser in heißer Wüste

Marokkanische Riads sind traditionelle Häuser mit Innenhöfen. Sie nutzen passive Kühlung und hohe Mauern. So schaffen sie eine ruhige, kühle Oase in der Wüstenhitze.

Marokkanische Riads sind traditionelle Stadthäuser. Sie haben nach innen gerichtete Innenhöfe. Diese schützen Bewohner geschickt vor Wüstenhitze und belebten Straßen. Solche Bauten gibt es seit dem 17. Jahrhundert in Städten wie Marrakesch. Hohe Außenmauern blockieren direktes Sonnenlicht und Lärm. So entsteht eine friedliche Oase im Inneren. Der zentrale Hof hat oft Brunnen und Orangenbäume. Er fördert natürliche Belüftung. Kühle Luft zirkuliert, warme Luft entweicht. Dieses passive Kühlsystem war in Marokkos trockenem Klima entscheidend. Sommertemperaturen können dort über 40 Grad Celsius erreichen. Das war lange vor moderner Klimaanlage so. Das Wort 'Riad' bedeutet im Arabischen 'Garten'. Dies zeigt, wie diese Häuser städtische Räume in grüne Rückzugsorte verwandeln.

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